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Magnus

Rad 140 60tab/10mg Rad-140

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92,00 €

RAD-140 (Testolon) als Blister/Packung mit 60 Tabletten à 10 mg – ein nicht-steroidaler selektiver Androgenrezeptor-Modulator (SARM). Anders als Peptide oder Injektions-Steroide wird RAD-140 oral eingenommen, mit einer Halbwertszeit von 45–60 Stunden. Die Formulierung erlaubt eine einmal tägliche Einnahme.

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  • Artikelnr.: rad-140-60tab-10mg-rad-140-default
  • Marke: Magnus
  • Kategorie: Oral Steroids, SARMs
Dosierung
10 mg
Packung
60 tab
Hersteller
Magnus Pharmaceuticals

Was RAD-140 chemisch ist

RAD-140 ist ein SARM, der ursprünglich von Radius Health entwickelt wurde – zunächst für die Behandlung von AR-positivem, ER-negativem, HER2-negativem metastasiertem Brustkrebs. „Nicht-steroidal" heisst konkret: Das Molekül basiert nicht auf einem Steroid-Grundgerüst wie Testosteron oder DHT, sondern auf einer synthetischen chemischen Struktur, die dennoch am Androgenrezeptor (AR) angreift.

Das Format 60 Tabletten × 10 mg

Diese Packungsgrösse liefert insgesamt 600 mg Wirkstoff. Bei typischen Community-Dosen von 10–20 mg täglich reicht eine Packung entsprechend 30–60 Tage – also 1–2 Zyklen einer 8-Wochen-Anwendung, je nach Dosierung.

Tabletten (statt Kapseln oder flüssiger Suspension) haben den praktischen Vorteil, dass Reinheit und Wirkstoffgehalt gleichmässiger sind als bei selbstabgefüllten Kapseln vieler UGL-Anbieter. Zerteilbar sind die 10-mg-Tabletten üblicherweise auf Halbierung, was 5-mg-Dosen ermöglicht – nützlich für Erstanwender oder für die Absetzphase.

Wie RAD-140 im Körper arbeitet

SARM-Selektivität ist der Schlüsselbegriff. Testosteron und DHT binden mit hoher Affinität an den AR und aktivieren ihn in allen Geweben, die AR exprimieren – Muskel, Knochen, Prostata, Talgdrüsen, Haarfollikel. Ein nicht-selektiver Agonist erzeugt damit ein Rundum-Effektprofil mit den bekannten androgenen Kollateralschäden.

RAD-140 bindet ebenfalls an den AR, aber mit gewebespezifischer Wirkung. Molekulare Docking-Studien zeigen Van-der-Waals-Kontakte mit den Aminosäuren Asn705, Gln711 und Arg752 sowie eine Wasserstoffbrücke zu Thr877. In Muskelzellen aktiviert das die AR-vermittelte Transkription und stimuliert die Proteinsynthese. In der Prostata und in der Brust wirkt RAD-140 hingegen eher antagonistisch – der Rezeptor wird zwar besetzt, aber nicht in die aktivierende Konformation überführt.

Diese Dissoziation zwischen anabolen und androgenen Effekten ist das zentrale Marketingargument der SARM-Kategorie. In Tiermodellen funktioniert es sehr gut. Am Menschen ist die Selektivität weniger scharf – RAD-140 unterdrückt die endogene Testosteronproduktion messbar, ähnlich (wenn auch etwas milder) einem klassischen anabolen Steroid.

Pharmakokinetisch: Eliminationshalbwertszeit 45 bis 60 Stunden, orale Bioverfügbarkeit hoch. Peak-Serumspiegel innerhalb weniger Stunden nach oraler Gabe, Steady State nach 7–10 Tagen bei einmal täglicher Einnahme.

Was in Foren berichtet wird

Erfahrungsberichte konvergieren auf einige Kernpunkte:

  • Deutliche Zunahme an leaner Muskelmasse (Anwenderberichte: 3–8 kg über 8 Wochen)
  • Kraftsteigerung in Grundübungen, teils zweistellige Prozentsätze binnen 4 Wochen
  • Verbesserte Muskeldefinition und -härte, weniger Wassereinlagerungen als bei aromatisierbaren Steroiden
  • Beschleunigte Regeneration zwischen Trainingseinheiten
  • Keine Estradiol-Nebenwirkungen (kein Wasser, keine Gyno) – RAD-140 aromatisiert nicht

Ein Anwender beschrieb nach acht Wochen mit 15 mg täglich rund 15 Pfund Gewichtszuwachs, ohne die Kraftsteigerung subjektiv besonders zu spüren – der Zuwachs sei erst auf der Waage sichtbar geworden. Solche Berichte sind subjektiv, nicht kontrolliert, aber sie beschreiben das typische Muster.

Kontrollierte Studien am gesunden Trainierenden existieren jedoch nicht. Alle publizierten Humandaten stammen aus der Onkologie-Studie mit Krebspatientinnen bei Dosen zwischen 50 und 150 mg täglich – also 5- bis 15-fach höher als die üblichen 10–30 mg im Bodybuilding-Kontext.

Dokumentierte Nebenwirkungen aus der Literatur

Das SARM-Marketing verkauft RAD-140 als „sicheres Testosteron". Die Case Reports aus der Literatur erzählen eine andere Geschichte.

Kardiovaskulär. Ein 22-jähriger Gewichtheber wurde mit schwerer Herzinsuffizienz (NYHA III) eingeliefert, nachdem er sechs Monate lang aufeinanderfolgende Acht-Wochen-Zyklen RAD-140 ohne Pause gefahren hatte. Echokardiographie: dilatierte linke Kammer mit Ejektionsfraktion von 15 %. Kardio-MRT: subepikardiale und mid-wall Fibrose. Nach neun Monaten ohne RAD-140 erholte sich die Herzfunktion nur teilweise – die Schädigung war nicht vollständig reversibel.

Thrombose. Ein 48-jähriger Mann entwickelte nach drei Wochen selbstverabreichtem RAD-140 eine arterielle Thrombose mit Milz- und Niereninfarkten. Genetische Tests auf Faktor-V-Leiden und Protein-C/S-Mangel waren negativ.

Leber. Ein 43-jähriger Mann entwickelte eine schwere cholestatische Leberschädigung mit Gesamtbilirubin 708 µmol/L (Normwert < 20). Biopsie: arzneimittelinduzierte Leberschädigung.

Diese Fälle sind selten – aber real und dokumentiert. Wer RAD-140 fährt, sollte mindestens Leberwerte, Lipide, Hämatokrit und Blutdruck engmaschig überwachen.

Häufige Fragen

Wie stark unterdrückt RAD-140 mein Testosteron?
In der Onkologie-Studie sanken die Testosteronwerte bei 100 mg täglich innerhalb weniger Wochen deutlich. Bei den üblichen Community-Dosen (10–30 mg) ist die Suppression milder, aber messbar. In Anwenderberichten fallen Total-Testosteron-Werte typischerweise auf 200–400 ng/dl während der Kur, LH und FSH werden supprimiert. Nach dem Absetzen erholt sich die Achse üblicherweise über 4–8 Wochen – mit oder ohne PCT unterschiedlich schnell.
Kann ich RAD-140 mit anderen SARMs stacken?
Möglich, aber problematisch. Die Community beschreibt Stacks aus RAD-140, LGD-4033 und Ostarine als „Triple Stack" für aggressive Bulks. Die Datenlage zu solchen Kombinationen ist quasi nicht existent – die einzige „Studie", auf die man sich stützen kann, sind die Erfahrungsberichte derer, die die Kombination überlebt haben. Die kumulierte Leber- und Kardiobelastung ist ein reales Argument gegen solche Stacks.
Wird RAD-140 im Urin nachgewiesen?
Ja, RAD-140 und seine Metaboliten (M1, M3, M5) sind über LC-MS/MS im Urin und im Blut zuverlässig detektierbar. Die Nachweisdauer nach dem Absetzen liegt bei mehreren Wochen, bei WADA-Screenings auch länger. Wer im getesteten Sport unterwegs ist, sollte RAD-140 aus dem Kopf streichen.
Gibt es einen Unterschied zwischen RAD-140 und RAD-150?
RAD-150 ist die Benzoat-Esterform von RAD-140. Der Ester verlängert die Halbwertszeit weiter und verändert die Freisetzungskinetik – ähnlich wie der Ester bei Testosteron. In der Praxis heißt das: langsamerer Wirkeinsatz, gleichmäßigerer Serumspiegel, potenziell mildere Spitzen. Klinische Studien zu RAD-150 fehlen komplett. Es ist ein reines Experiment.
Was tun, wenn während des Zyklus die Leberwerte steigen?
Sofort absetzen, Bluttest wiederholen nach 2 Wochen, Ärztin oder Arzt konsultieren. Anhaltend erhöhte ALT/AST (mehr als 3-fach der Norm) mit erhöhtem Bilirubin sind Zeichen einer relevanten Leberschädigung, die medizinisch beobachtet werden muss. Ein weiterer RAD-140-Zyklus ist unter diesen Umständen keine Option.

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